|
"Ich beginne damit die Tradition der Malerei fortzusetzen."
Und das macht Spaß, dieses fortwährende Studium von den frühen Höhlenmalereien durch die Zeiten ins Jetzt;
von der Kunst des Ostens in die Moderne zu den Kollegen.
Bilder laden ein, auf unterschiedliche Art betrachtet zu werden, auch gleichzeitig. Wenn wir auf ein gemaltes Bild schauen,
sehen wir ja in Wirklichkeit das Material Farbe. "Ceci n'est pas une pipe." Darauf kann man sich einlassen.
Und genau das ist das wirklich Interessante, auch für mich immer wieder neu: Was passiert beim Malen,
auf welche Art und Weise werden bestimmte Teile der Bildfläche eingenommen; wie wird die Oberfläche behandelt,
was braucht welcher Raum, was entsteht und was verschwindet? Mit jedem weiteren Bild setzen sich diese Fragen fort.
Es ist eine Wissenschaft und es ist immer wieder von neuem ein Tappen im Dunkeln.
Natürlich greife ich als Maler ein, formal. Inhaltlich lasse ich das Bild kommen. Es gibt von meiner Seite keine
gegenständliche Rechnung in Form von Erzählung. Wohin es geht, bahnt sich an und bleibt weiterhin ungewiss.
Gegenstand, Landschaft, abstrakte Fläche - das Bild wechselt seine Gestalt. In jedem Fall tritt die Darstellung gegenüber
der Malerei zurück; das Ganze, das Bild, bleibt eine Operation, eine Organisation der Farben.
Und es ist ebenso faszinierend, verleitet zu werden, über die Oberfläche des Bildes hinauszuschauen,
Dinge zu erkennen, zu verknüpfen und den Moment des Schauens sinnlich wahrzunehmen, um möglicherweise das zu erleben,
was Roland Barthes den Augenblick der Wahrheit nennt, "das, was mir, - Subjekt ersten Grades - bei einer Lektüre widerfährt,
das, was auf der Bühne steht, das Klick."
Uta Reinhardt Reichersbeuern, Februar 2026
|
|
| |
Uta Reinhardt * 1966 in Bielefeld |
| |
|
| |
1986-94 |
mehrmonatige Aufenthalte in Indonesien, Südostasien, Indien, Marocco, Madagaskar |
| |
1990-94 |
Studium der Malerei bei Prof. Inge Dörries-Höher, Fachhochschule Bielefeld |
| |
1994-98 |
Studium der Malerei bei Prof. Hermann Albert, Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig
|
| |
1998-16 |
Atelier in München
|
| |
1999-11 |
Atelier in Berlin
|
| |
|
arbeitet in Reichersbeuern, Oberbayern |
| |
|
| solo |
2023 |
Lush, Nicole Gnesa Galerie, München
|
| |
2022 |
Ocean Reflection, Art Ventures Gallery, Menlo Park CA, USA
Eden, Kunstverein Bahlingen
|
| |
2020 |
Mesh, Nicole Gnesa Galerie, München
|
| |
2018 |
Surface / Dispersion, Nicole Gnesa Galerie, München
Surface, Art Ventures Gallery, Menlo Park CA, USA, K
|
| |
2017 |
Feldlinien, Galerie 1214, Berlin
Artist in Residence, St. Helena, CA Studios, USA
Grünung, Nicole Gnesa Galerie, München
|
| |
2015 |
Fliegen und Wachen, Nicole Gnesa Galerie, München
|
| |
2014 |
Weißes Tagebuch, Rudolf Stolz-Museum, Sexten, I, K
|
| |
2013 |
Schonzeit, Nicole Gnesa Galerie, München
Into the Wild, Alte Rotation, München, K
Wild und Geist. über die Dialektik von Natur und Malerei, Alte Cigarettenfabrik Sultana, Zürich, CH
|
| |
2012 |
Linien und Boten, Hegau Bodensee Galerie, Singen, K
open art, Galerie Gunzenhauser, München |
| |
2009 |
Raum, Licht, Stille, Galerie Gunzenhauser |
| |
2008 |
Neue Werke, Galerie Gunzenhauser |
| |
|
| + |
2025 |
RUW #11, Kunstquartier Bethanien, Berlin
|
| |
2024 |
Lupfurdum, Alte Handelsschule, Leipzig
Cowboys and Angels, Nicole Gnesa Galerie, München
Shapes of Nature, VdBK Berlin
|
| |
2023 |
Durch und Durch, Atelierhof Kreuzberg, Gallery Weekend Berlin
|
| |
2022 |
Neustart Kultur Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds Plantation Line Siebdruckreihe
Artist in Residence, Half Moon Bay (CA)
Neustart Kultur Arbeitsstipendium VG Bild-Kunst Plantation Line Siebdruckreihe
Enter Art Fair, Galerie Nicole Gnesa, Kopenhagen
Shapes of Nature, Galerie Nicole Gnesa, München
|
| |
2021 |
Art Market San Francisco, Art Ventures Gallery, Menlo Park
|
| |
2020 |
Dreiphasen Jokisch, Reinhardt, Walter, Torstraße 111, Berlin
|
| |
2019 |
En Bloc, Galerie für zeitgenössische Kunst, Schwerin
Hidden & Bad, AR 29, Berlin
Lecker Malerei, Atelierhof Kreuzberg, Berlin
En Bloc, Nicole Gnesa Galerie, München
Accrochage, Galerie 1214, Gallery Weekend Berlin
|
| |
2018 |
Endstation Sehnsucht, Galerie Noah, Augsburg
Come from Painting, Galerie 1214, Berlin
En Bloc, Codex, Berlin
Art Market San Francisco, Art Ventures Gallery, Menlo Park
|
| |
2017 |
Nacht, Nicole Gnesa Galerie, München
Zwei in der Nacht, Galerie Noah, Augsburg
|
| |
2016 |
Let's Party 4 Art, Pinakothek der Moderne, München, K
The Queen is dead, Codex, Berlin
les miniatures, Nicole Gnesa Galerie, München
wir säen das anders, Mehringdamm 61, Berlin
Othrys, Nicole Gnesa Galerie, München
Neue Tiere. Alle Tage, Galerie 1214, Berlin
Neue Tiere. Alle Tage, view room, Öfingen
|
| |
2015 |
les miniatures, Codex, Berlin
|
| |
2014 |
Jahresausstellung, Kunstverein Ebersberg, K
Parallelen, Wattenmeer & Dolomiten, Klimahaus Bremerhaven, K
|
| |
2012 |
Künstler der Galerie, Galerie Gunzenhauser, München
Delikatessen, Stadtgalerie Altötting, K
Il Monte Analogo, frappant e.V., Hamburg
Jahresausstellung, Künstlerbund Garmisch-Partenkirchen
Positionen, Galerie Noah, Augsburg
Neuland in stereo, Galerie Tobias Naehring, Leipzig
|
| |
2011 |
Il Monte Analogo, Stipendium San Lorenzo It, K
Z 50, ein Projekt von hotes international fine art, Freies Museum, Berlin
Neuland in stereo, Galerie Gunzenhauser, München, K
|
|